AquaVolta® ECA Water Tractor | Wasserionisierer inkl. Salzzugabe


AquaVolta® ECA Tractor All-in-one

ECA-Anlage & Ionisierer

Wasserionisierer sind Wasserfilter, die das filtrierte Wasser anschließend noch durch Energiezugabe (in Form von Gleichstrom) aufbereiten. Es gibt weltweit ungefähr 50 Marken von Wasserionisierern. Die seit Jahrzehnten weltweit am meisten verkaufte Marke Enagic® stellt aber gar keine normalen Wasserionisierer her, sondern ECA-fähige Elektrolysegeräte, die neben dem basischen und sauren Aktivwasser auch für ECA (elektro-chemische-Aktivierung) ausgestattet sind.

In der Praxis wird dem Leitungswasser dabei eine bestimmte Menge Kochsalz zugefügt, was etwas höhere Anforderungen an das Netzteil stellt.


Der technische Unterschied ist also nicht groß. Dennoch gab es jahrzehntelang nur den japanischen Hersteller Enagic ®, der solche Geräte herstellte und dafür auch die höchsten Preise (ca. 3.300 €) auf dem Markt der Haushalts-Wasserionisierer durchsetzen konnte. Siehe www.kangen-wasser-deutschland.de/leveluk-sd501.html Sie wurden unter dem Werbe-Schlagwort „Kangen® Wasser bekannt.

Erst seit 2016 gibt es einen konkurrierenden Hersteller aus Korea, dessen ECA fähiger Wasserionisierer in Europa unter der Bezeichnung AquaVolta® ECA Tractor zu einem rund 1000 € niedrigeren Preis erhältlich ist. Günstigstes Angebot aktuell 2.270.– €.Siehe www.aquacentrum.de/shop/aquavolta-eca-plus-wasserionisierer-eca-anlage/

Kriterien zur Auswahl des passenden Wasserionisierers

Zur Ermittlung des Testsiegers mussten also neben den Fragen von Bedienbarkeit, Anschlussmöglichkeit, Technik und Design vier Leistungsbereiche verglichen werden.

  1. Basisches Aktivwasser zum Trinken
  2. Saures Aktivwasser für Reinigung, Hautpflege und Pflanzenbewässerung
  3. ECA Wasser Katholyt (Kationisches Tensid)
  4. ECA Wasser Anolyt (Desinfektionsmittel durch hypochlorige Säure)

Die beiden ECA-Wassersorten („Strong Alkaline“, „Strong Acidic“) heißen in der Fachsprache Katholyt (entsteht an der Kathode) und Anolyt (entsteht an der Anode). Sie sind nicht als Trinkwasser geeignet. Allerdings werden sie von manchen alternativmedizinischen Therapeuten vor allem in der russischsprachigen Welt auch in medizinischer Hinsicht eingesetzt. Näheres dazu in dem Buch „Elektroaktiviertes Wasser“ von Karl Heinz Asenbaum, 6. Aufl.2017, S. 347 – 383.

ECA-fähige Wasserionisierer sind insbesondere bei Heilpraktikern und Alternativmedizinern beliebt. Daneben werden elektrochemisch aktivierte Wassersorten auch in der Land- und Hygienewirtschaft sowie in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie eingesetzt. Diese werden allerdings in großtechnischen Anlagen mit Kapazitäten von 100 bis 1000 Litern/Stunde hergestellt, für die es eine Reihe von Spezialherstellern gibt.

Uns interessieren hier nur die Haushaltsgeräte. Verglichen wurde der „Herausforderer von Kangen ® Wasser“ mit dem Bestseller von Enagic® in Europa, dem Leveluk® SD 501.Getestet wurden Geräte, die länger als 1 Jahr im Betrieb waren unmittelbar nach einer professionellen Entkalkungsprozedur.

Leistungsbilanz bei Leitungswasser München. Für die Herstellung der ECA Sorten wurde die normierte Salzlösung aus dem Hause Enagic „Electrolysis Enhancer“ zugefügt. Der Durchfluss betrug 1,1 l/min.


Aktivwasser SD 501 ECA Tractor
pH maximal (basisch) 10,2 10,9
pH minimal (sauer) 6,6 6,5
ORP im basischen -5419 mV (CSE) -715 mV (CSE)
ORP im sauren + 493 mV (CSE) +566 mV (CSE)
gelöstes H2 im Basischen 0,7 ppm 2,1 ppm
pH Maximal (ECA) 10,9 11,4
pH-Minimal (ECA) 2.,9 2,3
ORP MAXIMAL (Anolyt) + 876 mV (CSE) +1044 mV (CSE)
ORP MINIMAL (Katholyt) – 602 mV (CSE) -754 mV (CSE)

Neben der allgemeinen Tendenz zu besseren Leistungsdaten beim AquaVolta ® Gerät fällt der größte Unterschied beim gelösten Wasserstoff im basischen Trinkwasser auf. Mit 2,1 ppm entspricht der erzielte Wert dem 3-fachen der Leistung des Enagic ® Geräts.

Wasserstoffgas ist der neue medizinische Shooting-Star an japanischen, chinesischen und koreanischen Universitäten und macht sogar im konservativen Amerika bereits Furore. Meist geht es um in Wasser gelöstes Wasserstoffgas, das in natürlichen Wässern nur bei seltenen Heilwässern auftritt, jedoch bei der Elektrolyse von Wasser in Wasserionisierern in großer Menge auftritt.

Es ist jedoch nicht ganz einfach, das auftretende Wasserstoffgas auch tatsächlich in kurzer Zeit im Trinkwasser zu speichern. Wenn es nur durch das Wasser gesprudelt wird, dauert es bis zu 1 Stunde, bis eine Vollsättigung (1,6 ppm bei normalem Luftdruck und Raumtemperatur) erreicht wird.

Wasserionisierer für das in Mitteleuropa weit verbreitete harte, calciumreiche Wasser setzen auf große Elektrolyseflächen zwischen 900 und 1700 cm2 mit entsprechend hohem Stromfluss. Doch dieser führt zur Bildung relativ großer H2-Gasblasen, die sich nicht im Wasser lösen lassen. Erforderlich ist die Bildung möglichst kleiner Blasen, sogenannter Nano-Bubbles.

 

 

 

 

 

 

Darin schwächeln selbst leistungsstarke Ionisierer, die selbst den pH-Wert des härtesten Wassers anheben können. 10 Jahre nach der Entdeckung der Wichtigkeit des Wasserstoffs im Aktivwasser kann sich kein Wasserionisierer mehr mit der Aufgabe begnügen, basisches Trinkwasser mit einem niedrigen Redoxpotential herzustellen.

Bei gleicher Anzahl von Elektroden (7), löst der AquaVolta® ECA Tractor diese dreifache Aufgabe besser als das Vergleichsgerät von Enagic ®, weil er ein neues Elektrodenbeschichtungsverfahren besitzt: Auf das Trägermaterial aus Titan wird in 7 Sprühprozessen zunächst eine Isolationsschicht aufgetragen, über der sich dann jeweils 3 Schichten Polymermaterial und Platin abwechseln. Dagegen werden die Enagic ® Elektroden noch in einem konservativen Galvanisierungs- und Verbackungsprozess hergestellt.


 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses sogenannte Polymer-Ionen-Mesh-Verfahren erhöht die aktive Platin-Oberfläche an welcher der Wasserstoff entsteht. Während bei der bislang üblichen Galvanisierung in einem Tauchbad immer noch Lücken in der Oberfläche zu finden sind, die man schon bei 1000-facher Vergrößerung erkennen kann, zeigt sich die durch die 7fache Besprühung erzeugte Platin-Oberfläche einheitlich glatt. So kann das Wasser unerwünschten Kontakt mit dem Titan-Trägermaterial vermeiden.


Im Querschnittsbild bei 7000facher Vergrößerung zeigt sich, warum der AquaVolta® ECA Tractor kleinere Wasserstoffblasen entwickeln kann als sein Konkurrent mit der alten Beschichtungstechnologie. Die sichtbar angeraute Oberfläche links verhindert die rasche Vereinigung der Wasserstoff Nanobubbles zu großen Gasblasen, die sich bei glatten Oberflächen schnell bilden.

 

 

 

 

 

 

 

 


Obwohl bei einem Funktionswassergerät

das Design nicht unmittelbar im Vordergrund steht, fehlen dem Enagic ® Modell doch zentrale Elemente für ein sichere Bedienung. Insbesondere besitzt er keine Anzeige für die Durchflussmenge pro Minute, die von entscheidender Wichtigkeit für die Leistungsausbeute jedes Wasserionisierers ist.

Auch das Filterkonzept ist für ein Gerät dieser Preisklasse bei Enagic ® etwas sparsam ausgelegt. Das Gerät hat nur eine Wechselpatrone mit dem üblichen silberbedampften Aktivkohlegranulat, Kalziumsulfat und einem Blei bindenden Chelator.
Der AquaVolta ® hat noch einen zusätzlichen Hohlfaserfilter, der die Sicherheit, aber natürlich auch die Betriebskosten erhöht. Der Filtertausch, der bei beiden Geräten nach spätestens 6 Monaten fällig wird kostet bei Enagic ®80 €, beim AquaVolta ® fallen 184 € an. Nach 12 Wechseln (=6 Jahren) ist also der Vorteil beim Anschaffungspreis von rund 1000 € gegenüber dem Gerät von Enagic ® aufgebraucht. Beide Hersteller geben auf ihre Geräte 5 Jahre Garantie. Zweifelsfrei bietet das Doppelfiltersystem mit seinen viel größeren Patronen und der endständigen Hohlfasermembran ein deutliches Plus an Trinkwassersicherheit. Der Filter wird auch nicht „verschwendet“: Bei der Produktion von ECA Wasser, das ja nicht dem Trinken dient, werden die Filter des AquaVolta ®mit einem Bypass umgangen. Dagegen läuft beim Leveluk ® SD 501 das gesamte Wasser durch den Filter, was die Filterkapazität schneller aufbraucht.

 

 


Als letzter ausschlaggebender Punkt für den Testsieg des AquaVolta ® ECA Tractor muss noch die technologische Trennung genannt werden, die hier zwischen der Trinkwasseraufbereitung und der Funktionswasserbereitung vollzogen wird: während beim Gerät von Enagic ® sowohl das Wasser mit Salzanreicherung (ECA-Wasser) als auch das gefilterte Trinkwasser durch dieselbe Elektrolysezelle und denselben Auslauf fließt, besitzt das AquaVolta ® Gerät eine zweite, unabhängige Elektrolysezelle mit einem separaten Ausgang. Das schützt nicht nur Kinder und Unkundige vor einer versehentlichen Fehlbedienung. Es erhöht auch die Sicherheit des Trinkwassers. Denn durch das mit Kochsalz angereicherte ECA-Wasser und die dadurch auftretenden hohen Ströme wird auch die Platinschicht der Elektroden stärker in Form von Platin Nanopartikeln abgetragen, sodass deren Lebensdauer reduziert wird. Durch die Trennung der beiden Systeme bleibt also die Trinkwasserzelle viel länger in einem guten Zustand.

Fazit: Der AquaVolta ® ECA tractor bringt in jeglicher Hinsicht Verbesserungen der Haushalts-ECA-Wasserionisierer in den Markt und ist der klarste Testsieger, den wir je hatten.

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